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Die Luftdichtigkeit eines Objektes ist nicht nur gesetzliche Grundlage sondern ein wichtiger Faktor für die Mängelfreiheit. Durch Undichtigkeiten kommt es den meisten Fällen zu Bauschäden, welche nicht immer sofort sichtbar sind. Das Wesentliche in Kürze:

Durch Dampfkonvektion (Luftströmung - in Luft gebundenes Wasser wird transportiert) kann sich Wasser an kälteren Bauteilen niederschlagen. Die sogenannte Tauwasserbildung. Im günstigsten Fall ist dies sichtbar, meist aber versteckt hinter Wand-/Dachverkleidungen. Hier können erhebliche Schäden entstehen und sich ein Schimmelpilzbefall einstellen!

Es entstehen Wärmeverluste die wirtschaftlich einen Schaden darstellen können. Ebenso kann es zu Zugerscheinungen und damit zum Behaglichkeitsverlust kommen.

Gesetzliche Grundlage: EnergieEinsparVerordnung [EnEV] 01.02.2002

Mangelhafte Luftdichtung kann als verdeckter Mangel beurteilt werden, für den im Fall von Organisationsverschulden bis zu 30 Jahre gehaftet werden muss.





















Noch weitere, umfassendere
Ergebnisse sind durch den Einsatz von
Thermographie zu erzielen.
BlowerDoor-Testgeräte werden meist in die Wohnungseingangstür eingebaut. Unser vollautomatisches Gerät kann aber auch in jedes Fenster eingebaut werden. So ergibt sich ein wesentlicher Vorteil: es kann die Wohnungseingangstür selbst auf Undichtigkeiten getestet werden.

Das Bild soll Ihnen die Testweise verdeutlichen:
Durch eine Luftförderung (hier ist das Testgerät in die WE-Tür eingebaut) kann Luft in das Haus hinein gepumpt oder herausgesaugt werden. Dabei entsteht ein bestimmter Prüfdifferenzdruck der bei 50 Pa gehalten wird. Der dabei gemessene Volumenstrom wird zum beheizten Luftvolumen des Gebäudes in Beziehungen gesetzt und ausgewertet.

Jetzt ist es auch möglich mit Hilfe von weiteren Messungen Einzelleckagen zu ermitteln. In der Regel werden hierzu Anemometer, Rauchkerzen und/oder Nebelgeräte eingesetzt.

Bitte lesen Sie zur Information folgendes Zitat aus:
GRE-online - November 2003
Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung e.V.

"Bauqualität überwachen.
Dem Handwerker auf die Finger schauen.
In puncto Qualität herrscht unter den deutschen Häuslebauern Einigkeit. Das Beste ist gerade gut genug. Doch wie kann ein technischer Laie sicher gehen, das Beste zu bekommen? Der Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e.V. (FLiB), Kassel, rät allen Bauherren eine Luftdichtheitsmessung einzuplanen und die Handwerker darüber zu informieren. Die Messung dient dazu, Leckagen in der Gebäudehülle, zum Beispiel an Fensteranschlüssen oder Rohrdurchdringungen, aufzuspüren, und ist gleichzeitig ein Instrument zur Qualitätssicherung.

Zwischen fünf und 20 Undichtheiten spürt ein Messingenieur durchschnittlich in einem Neubau auf. Diese Lecks müssen vom Handwerker beseitigt werden. Denn er ist durch die Bauverordnung dazu verpflichtet, eine dichte Gebäudehülle zu erstellen. Informiert der Bauherr die Handwerker rechtzeitig über die Durchführung des so genannten Blower-Door-Tests, werden sie sorgfältiger arbeiten, um teure Nachbesserungen zu vermeiden.

Eine dichte Gebäudehülle sorgt dafür, dass die errechneten Energiegewinne der heute vorgeschriebenen Niedrigenergiebauweise auch tatsächlich erzielt werden können. So verringert eine ein Millimeter breite und ein Meter lange Fuge den Dämmwert eines Quadratmeters Dachfläche bei stärkerem Wind um bis zu 65 Prozent. Der beste Zeitpunkt für eine Luftdichtheitsmessung ist, wenn der Innenputz fertig ist, die Gipskartonplatten aber noch nicht angebracht sind. Dann lassen sich Leckagen am besten aufspüren und ohne großen Aufwand beheben. Für die Messung wird in die Öffnung einer Außentür ein Ventilator luftdicht eingesetzt, mit dessen Hilfe ein bestimmter Luftunterdruck (50 Pa) im Gebäude erzeugt wird. Das bewirkt, dass die Außenluft durch alle undichten Stellen ins Haus dringt. Dann folgt die Feinarbeit.

Mit einem so genannten Thermoanemometer spürt der Prüfer die Leckagen auf und kennzeichnet sie für den Handwerker, der sie ausbessern muss. Die Kosten für eine Messung liegen zwischen 250 und 800 Euro."

 
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